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Tierarzt-Neufeld.de 2009
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> Katzenparadies Gambach |
Selbstdarstellung
(Stand 1/2009):
Ein besonderes
Erlebnis ist der Besuch unseres Katzengeheges mit ca. 1000 qm.
Es besteht seit dem Jahre 2003. Damals waren es noch 15 Katzen.
Mein Mann und ich haben ein sehr grosses Herz für Katzen,
vor allem haben wir aber Mitleid mit den oft armen, kranken Tieren.
Momentan leben bei uns über 60 Katzen. Es waren alles heimatlose
oder verletzte Katzen, die von uns aufgenommen worden sind. Viele
Katzen haben Behinderungen. Auch haben wir Katzen von Tierheimen
übernommen, weil sie dort nicht vermittelbar sind. Teilweise
haben sie bereits neun Jahre ihres Lebens im Tierheim verbracht.
Alle Katzen dürfen bis an ihr Lebensende bei uns bleiben.
Sie werden nicht vermittelt. Auch nehmen wir in begrenzter Anzahl
Katzen auf, wenn ihr Frauchen oder Herrchen in den Urlaub fahren
oder ins Krankenhaus müssen. Für Gäste, die mit
unseren Katzen nicht zurecht kommen, haben wir ein seperates
Freigehege. Alle Katzen werden tierärztlich bestens versorgt
und geimpft. Finanziert wird das Ganze von uns privat.
Auch haben wir zwei "Tierschutzhunde" von
der Insel "La Palma" übernommen. Viele Menschen
sind der Meinung, dass es bei uns in Deutschland auch genug Hunde
gibt, die ein neues Zuhause suchen. Aber die Hunde von Spanien
haben bereits mit einer Herde von Katzen zusammen gelebt. Im
Prinzip geht es ja um das Tier, egal woher es kommt. Ausserdem
werden von uns noch sehr viele wilde Bauernhofkatzen gefüttert.
Wenn sie krank sind, werden auch diese tierärztlich versorgt.
Zu unserer Tierherde gehören auch noch 4 Igel.
Erfreulicherweise haben inzwischen einige Katzenliebhaber
eine Patenschaft übernommen. Das heisst, sie zahlen uns
einen bestimmten Betrag für Futter, Katzenstreu, Tierarztkosten.
Über weitere Patenschaften würden wir uns sehr freuen.
Die Tierarztkosten und die Futterkosten liegen bei ca. 1.200,-
monatlich. Zusätzlich kommen noch die erhöhten
Nebenkosten (Strom, Wasser, Benzin usw.) hinzu. Viel Zeit verbringe
ich auch mit dem Kastrieren von verwilderten und von Bauernhofkatzen.
Diese kann man oft nur mit Lebendfallen einfangen. Eine Stiftung
unterstützt mich bei den Kastrationskosten. Das ist aber
nur begrenzt möglich, weil bei der Stiftung zu wenig Spenden
eingehen.
Inzwischen ist das aktiver
Tierschutz mit viel Arbeit und Kosten. Die Notwendigkeit, dass
man sich für Katzen einsetzt, ist gegeben. Katzen haben
bei sehr vielen Menschen überhaupt keine Lobby. Sie sind
aber auch Geschöpfe Gottes, sogar sehr liebenswerte, um
die man sich kümmern muss. Wenn einer mehrere Pferde oder
Hunde besitzt und dafür Geld ausgibt ist das legitim. Wenn
jemand, wie wir, viel Geld für Katzen ausgibt, ist das verrückt.
Gott sei Dank gibt es auch viele Tierfreunde, die unsere Arbeit
anerkennen. Übrigens haben wir sehr viele nette Freundschaften
und Bekanntschaften geschlossen durch die Tierschutzarbeit.
Nähere Informationen
und Terminvereinbarungen unter Tel. 07527/4485 Brigitte u. Dietmar Emele Gambach 19, D-88368 Bergatreute
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